Politische Unterstützung und gemeinsame Verantwortung
Die große regionale und landesweite Bedeutung des Projekts hob Landeshauptmann Thomas Stelzer hervor: "Die Unterstützung des Landes Oberösterreich unterstreicht unsere gemeinsame Vision für diesen Forschungsstandort. Forschung braucht kluge Köpfe und offene Türen. Das Open Science Center bringt beides zusammen und zeigt, dass Spitzenforschung nicht nur in den großen Städten zu Hause ist, sondern auch mitten im Almtal. Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, verständlich vermittelt und gemeinsam mit der Bevölkerung weiterentwickelt."
Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner betonte die integrative Wirkung "Natur- und Artenschutz sind eine gemeinsame Verantwortung. Das Open Science Center zeigt eindrucksvoll, wie Forschung, Praxis und Region Hand in Hand gehen." Johann Vielhaber, Präsident des Betreibervereins des Wildparks und Generalsekretär des Vereins der Förderer der Konrad Lorenz Forschungsstlle unterstrich die Bedeutung der Verbindung von Kindern und Jugendlichen, Lehre, Wissenschaft und Praxis.
Open Science als Brücke zur Gesellschaft
Die angehende Leiterin Privatdozentin Didone Frigerio erläuterte die konkreten Pläne für das Center: Offene Infrastruktur, Citizen Science, Wissenschaftskommunikation und der Dialog zwischen wissenschaftlichem und praktischem Erfahrungswissen sollen das Haus zu einem lebendigen Treffpunkt machen.
Vizerektor Ronald Maier unterstrich den strategischen Wert der neuen Einrichtung: "Open Science bedeutet, Forschung transparent und zugänglich zu machen. Das Open Science Center spielt eine zentrale Rolle für die Universität Wien, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit nachhaltig zu stärken." Auch Dekan Univ.-Prof Karl-Heinz Wagner sprach über die Bedeutung von transparente und verständliche Kommunikation für Wissenschaft und Gesellschaft und das ein wichtiges Anliegen der Fakultät für Lebenswissenschaften ist, wo das Netzwerk Experience Science auch angesiedelt ist.
Tradition und Zukunftsfähigkeit
In ihrer Abschlussrede schlug Sonia Kleindorfer, Leiterin der Konrad Lorenz Forschungsstelle, den Bogen von der Historie zur Zukunft: "Grünau hat eine einzigartige Tradition in der Verhaltensforschung – von Konrad Lorenz’ Graugänsen bis hin zum Besuch von Jane Goodall. Die Pflanzung ihres ‚Baums der Hoffnung‘ und die erstaunliche Melodie, die über den Klavier für uns hörbar war, symbolisieren perfekt, was uns hier antreibt: Neugier, Staunen und die tief empfundene Verbundenheit von Mensch und Natur."
Mit dem Open Science Center eröffnet die Universität Wien gemeinsam mit ihren Partnern einen neuen Raum für Forschung, Austausch und gemeinsames Entdecken – mitten im peripheren Raum. Das Open Science Center bietet künftig geführte Touren, Citizen-Science-Projekte zu Verhaltensforschung und Biodiversität, verständliche Wissenschaftsformate wie das Biologicum Almtal sowie regelmäßige Freitag-Veranstaltungen für interessierte und neugierige Menschen.
Foto Credits: Archiv KLF / Mariia Klymenko
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